Viewpoint

Orwells Gedankenpolizei und die neue Wirklichkeit

Political Correctness oder das Ende der Aufklärung

DOI: https://doi.org/10.4414/cvm.21.00587
Publication Date: 14.11.2018
Cardiovasc Med. 2018;21(11):00587

Thomas F. Lüschera,b,c

a Zurich Heart House – Foundation for Cardiovascular Research, Zurich, Switzerland; b Center for Molecular Cardiology, Universität Zürich, Schlieren Campus, Schweiz; c Royal Brompton and Harefield Hospitals and Imperial College, London, United Kingdom

«When you suppress an idea, 
you suppress every debate 
it might inspire for all time.»

John Stuart Mill

Die Vision

Immanuel Kant, der Philosoph der Aufklärung, hat es in Worte gefasst: «Aufklärung ist der Austritt des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen sich seines eigene Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.» [1] Aufklärung heisst Mündigkeit, Reifung zum freien Menschen. Angefangen hatte es 250 Jahre vor der Aufklärung mit Luthers Bibelübersetzung [2]: Nicht länger sollten Priester in unverständlichem Latein die Botschaft vermitteln; nein, jeder Gläubige sollte sich selber ein Bild von Gottes Wort machen. Luther hatte die Macht der Päpste und ihrer Diener in Frage gestellt, nicht länger waren es die Priester, die den Menschen die Wahrheit näher brachten, sie sollten sie selber finden. In der Aufklärung ging es dann nicht um Gott, es ging um das eigene Denken: Sapere aude! Es ging um den Mut sich seines eigenen Verstandes zu bedienen; und Mut brauchte es in den absolutistischen Monarchien, in denen Zensurbehörden und die Kirche das Denken ihrer Bürger bestimmten.

Glauben und Zweifel

Mit diesem Aufbruch wurde viel erreicht: Es war der Zweifel am Hergebrachten, das Hinterfragen des Selbstverständlichen, das die Menschheit weiterbrachte. René Descartes, der mit den 1641 veröffent­lichten Mediationes die Tür zur Aufklärung öffnete, brachte es auf den Punkt: In einer Welt umfassenden Zweifelns blieb ihm die Selbstgewissheit des Denkens der letzte Halt: cogito ergo sum [3]. Wo alles hinterfragt werden konnte, war plötzlich des Wort des Papstes nicht mehr die Stimme Gottes, die Kirche und ihre Konzilien konnten sich irren, das Weltbild stand zur Disposition.

Erst damit konnte wissenschaftliches Denken er­wachen. Kopernikus stellte als Erster das bisherige Weltbild auf den Kopf: Nicht länger drehte sich alles um uns, nein wir drehten uns um die Sonne. Newtons Gravitation erklärte den Lauf der Gestirne physikalisch ohne einen Schöpfer. Der französische Physiker Pierre-Simon Marquis de Laplace erwiderte auf die Frage des Empereur, warum Gott in seinen Berechnungen nicht vorkäme: «Je n’ai pas besoin de cette hypothèse.» Charles Darwin [4] und Alfred Russel Wallace stellten die Schöpfungslegende in Frage und liessen uns aus dem Tierreich entstehen. Gregor Mendel schuf in einem Kloster die Grundlagen der Genetik und ­Watson und Crick Jahrzehnte später die Molekularbiologie. Die aufgeklärte Gesellschaft ging nicht länger von absoluten Wahrheiten, von einem ein für alle Mal feststehenden Weltbild aus. Erst wenn man etwas in Frage stellt, kann man Antworten finden – conjectures and refutations [5] schufen den Fortschritt, dessen Folgen wir heute erleben.

Was ist Political Correctness?

Political Correctness war zunächst eine aufklärerische Idee: Alle Bürger sind frei, haben die gleichen Rechte und sind einander gleichgestellt und verdienen ­unseren Respekt – kurz: liberté, égalité et fraternité. ­Political Correctness fusst auf diesem Gleichheitsgrundsatz, sie kämpft gegen Diskriminierung jeder Art., will ­Unterprivilegierte und Minderheiten schützen. Political Correctness geht aber über das Gut­gemeinte hinaus: Ihr geht es nicht nur um Gleich­berechtigung und den Schutz vor Willkür und Gewalt, sondern um jedwede Äusserungen, welche die zu Schützenden als Diskriminierung empfinden könnten [6]. Damit entstand eine neue Empfindlichkeit; die Grenze der Schutzbedürftigkeit ist in Auflösung begriffen. Als Folge will Political Correctness die Sprache verändern, trennt mit erhobenem Zeigefinger korrektes von inkorrektem Sprechen. Ja, über gewisse Themen lässt sich nicht mehr reden, geschweige denn denken oder forschen.

Als Folge beherrscht das Täter-Opfer-Schema das politisch korrekte Denken. Der vor der Recht­sprechung überführte Täter ist in der Regel der «angry white man», dann Eliten jeder Art, unvorsichtige Chefs und wohl­habende Bürger, die Opfer dagegen Minderheiten jedweder Art. Je höher die Fallhöhe des Sünders, umso grösser die moralische Erregung. Dieses polarisierte Denken verhindert ausgewogenes Urteilen, von der Unschuldvermutung nicht zu sprechen.

Dialektik der Aufklärung

Noch Max Horkheimer und Theodor W. Adorno glaubten, dass das aufklärende Denken unabtrennbar zur Freiheit in der Gesellschaft und zur Selbstbestimmung und Menschwerdung gehöre. Wenn die Vordenker der 68er Generation weiter behaupteten, dass dieses Denken schon im Keim den Rückschritt vor ihre Zeit enthalte, so wäre dies heute neu zu betrachten [7]. In der Tat hat der denkerische Aufbruch der Aufklärung immer wieder einen Gegenentwurf hervorgebracht; nun allerdings nicht im Sinne Rousseaus oder Horkheimers und Adornos, sondern in Form der Ideologie der Political Correctness. Trotz anfänglich guten Vorsätzen hat diese Grundhaltung zu einem moralischen Rigorismus geführt, der die Aufklärung in ihr ­Gegenteil wendet. Die Denkverbote der Political ­Correctness behindern ihre eigene Vision.

Moralischer Totalitarismus

Wir erinnern uns: George Orwell hatte uns in seinem Roman «Nineteen Eighty-Four» eine solche Zukunft ausgemalt [8]. Gewiss er hat sich in der Zeit vertan; 1984 konnte die Political Correctness noch nicht ihre Macht entfalten, aber heute bewegen wir uns auf eine solche Zukunft hin. Sein Zahlendreher 1948, als das Buch erschien, zu 1984 war etwas zu plakativ; dennoch sind seine Schilderungen erschreckend nahe an unserer Wirklichkeit.

Orwells Welt spielt in einem totalitären Staat, in dem eine vom – nie wirklich sichtbaren – Big Brother geführte Elite die breite Masse zum vorgedacht Guten führt. Die allgegenwärtige Gedankenpolizei überwacht die Bevölkerung mit unaufhörlich laufenden ­Telescreens – Big Brother is watching you! Denn die herrschende Partei weiss: Der beobachtete Bürger zensiert sich beim Reden und bald auch beim Denken. Die Schweigespirale [9] lässt zuletzt auch mündige Bürger verstummen. Die Sprache wurde von «schädlichen» Begriffen gereinigt und durch Newspeak ersetzt. Das Staatsfernsehen tut das Ihre und verbreitet unaufhörlich Fake News – beides Themen unserer Zeit.

Newspeak

Newspeak ist die neue Realität – das First Amendment der Bill of Rights ist Makulatur: Angefangen hatte es mit dem geschlechtsneutralen Reden, dann wurden Dicke zu Vollschlanken, Putzfrauen zu Raumpflegerinnen, Immigranten zu Neubürgern, Invalide sind nun Menschen mit Behinderungen, statt von Fussgängern (male chauvinism!) wird von «zu Fuss Gehenden» gesprochen, Neger wurden zu Afroamerikanern, obgleich selbst Martin Luther King das tabouisierte N... word in seinen Reden wie auch viele Schriftsteller in ihren Texten benutzten. Und gewiss: Neger, Farbige oder Afro­amerikaner bleiben mit neuem Namen die gleichen Menschen, verharren in der gleichen sozialen Stellung, wie immer man sie auch nennt. Entscheidend wäre die Haltung, der Respekt, die Rechte, die ihnen zukommen, und nicht die Semantik. Herta Müller, ­Literaturnobelpreisträgerin aus Rumänien, fragte die ­Zigeuner ihrer Heimat, ob sie mit dem Unwort oder als Sinti oder Roma bezeichnet werden möchten. Die ­Antwort war: «Jedes Wort ist gut, wenn man uns gut behandelt.» Es ist nicht das Wort, es ist der Respekt, der zählt.

Die Gedankenpolizei ist trotz Überwindung der Inquisition und der Aufklärung in den Mainstream-Medien und im World Wide Web unübersehbar präsent. Das noch zugelassene Meinungsspektrum verengt sich laufend. Über das weibliche Geschlecht lässt sich kaum noch reden. Am 14. Januar 2005 meinte der damalige Präsident von Harvard, Lawrence Summers, in einer Rede, dass die Untervertretung weiblicher Forscher in den MINT-Fächern an den besten Universitäten des Landes auch auf natür­liche Unterschiede zwischen Männern und Frauen zurückzuführen sein könnte. Und gewiss, bereits zu Studienbeginn sind Frauen an technischen Universitäten und naturwissenschaftlichen Fakultäten weniger zahlreich als in der Juristerei, Medizin und den ­Humanities. Dass dies nur gesellschaftliche Gründe habe, allein auf Vorurteile mächtiger weisser Männer zurückzuführen sei, galt für die medialen Vordenker als ausgemacht – eine Diskussion schien sich zu ­erübrigen. «Male Chauvinist!» war auch hier der Schlachtruf der Entsetzten, Sachliches wurde an der Rand gedrängt, der Rücktritt wurde unvermeidlich. Auch die Gnade des Vergessens wurde ihm nicht gewährt: Nach der Nomination als Chairman des Federal Reserve Board für die Nachfolge von Ben Barnake warnten die Vordenker der Zeit: «Sexist Larry Summers will destroy the economy» – und sie wurden erhört.

Ein weiterer Unvorsichtiger, Thilo Sarrazin mit Namen, meldete sich kürzlich zu Wort [10]: Die Bemerkung, dass Juden in intellektuellen Berufen besonders ­erfolgreich seien, wäre in der schuldbeladenen deutschen Gesellschaft noch durchgegangen; dass er aber ihre Überlegenheit genetisch deutete, ging der grüngefärbten Kultur zu weit. Ein Verweis auf wissenschaft­liche Daten half nicht weiter. Untersuchungen an Zwillingen und die «genome-wide complex trait analysis» haben gezeigt, dass ein Grossteil der kognitiven Fähigkeiten des Menschen genetisch determiniert sind [11]. Offensichtlich sind genetische Unterschiede mit dem Weltbild politisch korrekter Ideologen nur schwer vereinbar. Selbst eine Zürcher Regierungsrätin verkündete im Fernsehen, sie habe das Buch zwar nicht gelesen, finde die Thesen aber auch unhaltbar.

Noch schlimmer waren seine Ausführungen zur ­Integration von Zuwanderern in Deutschland: Dass ­Vietnamesen in der zweiten Generation bereits an der Universität zu finden sind, während viele türkisch-stämmige Immigranten den Aufstieg nicht schaffen, war blanker Rassismus. Dass ein Verständnis dieser kulturellen Unterschiede vielleicht zu Lösungen dieses Integrationsproblems führen könnte, lag ausserhalb des Denkvermögens der Entsetzten. Aus dem Vorstand der Deutschen Bundesbank, in den man ihn seines Sachverstandes wegen berufen hatte, musste er zurücktreten, nun wird auch seine Mitgliedschaft in der SPD zur Diskussion gestellt – so eng ist der intellektuelle Spielraum in der Öffentlichkeit geworden.

Auch über den demographischen Hintergrund von Straftätern, so vernimmt man aus der Zeitung, dürfen wir in Zürich – dank der Umsicht einer Regierungsrätin – bald nichts mehr erfahren. Wo kämen wir hin; es wäre ja möglich, dass der freie Bürger seinen Verstand in inkorrekter Weise einsetzen könnte. Ja, Political correctness ist das Ende der Aufklärung, denn sie traut dem Bürger nicht mehr zu, dass er seinen Verstand ohne Anleitung durch Politiker, Medien und Gesellschaft zu nutzen imstande ist. Die von Karl Popper gespriesene offene Gesellschaft [12] erhält neue Feinde.

Der digitale Pranger

Mit der moralisierenden Korrektheit und der sich ­verschärfenden Konkurrenz der Medien wurde die ­Berichterstattung emotionalisiert. Wo objektive Fakten wenig Aufmerksamkeit finden, helfen aufregende Schlagzeilen, unerhörte Stories und schlicht Skandalöses – Empörung fördert das Geschäft. Das Internet hat jeden zu einem Medienschaffenden gemacht. Neben ausgewogenen Stimmen schaffen sich politisch Korrekte lärmig Gehör. Ihre Empörung weitet sich schnell zu einem Shitstorm aus, der nicht nur Lärm macht, sondern die Sündigen beschämt, ausgrenzt und ihr ­Leben zerstören kann. Die Einschüchterung An­ders­denkender und soziale Vernichtung ungehöriger Bürger sind die Ziele einer solchen Hexenjagd.

Ein Beispiel unter vielen: Die erfolgreiche Marketingmangerin Justine Sacco aus New York gönnte sich ­einen Urlaub in Südafrika und buchte einen Flug über London nach Kapstadt [13]. Während des Zwischenhalts in Heathrow vertrieb sie sich die Zeit mit Twittern. In Ferienstimmung liess sie sich zu einem gefährlichen Tweet hinreissen: «Going to Africa. Hope I don’t get AIDS. Just kidding, I’m white.» Just kidding – Humor ist nicht die Sache der politisch Korrekten. So blieb der Tweet nicht ohne Folgen; während des zwölfstündigen Flugs nach Capetown braute sich im Netz unaufhaltbar Ungemach zusammen: Als sie in Cape Town landete, warteten bereits die Journalisten, ihr Chef hatte sich dem Sturm gebeugt und die Unvorsichtige per e-Mail entlassen.

Ungehörige Kunst

Dann die Kunst: Darf man Othello noch aufführen oder ist ein Mohr auf den Brettern, die die Welt bedeuten, nicht mehr tragbar? Muss man Pippi Langstrumpf umschreiben, weil sie von einem Negerkönig spricht? Ja, sagen rigorose Moralisten und verbannen, wie die südwestlich von Stockholm gelegene Kommune ­Botkyrka, Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf aus ihren Bibliotheken. Ist die Zauberflöte politisch inkorrekt, weil Papageno von seinem Weibchen spricht? Müssen wir Winkelrieds letzten Satz in den Schul­büchern streichen? Diese Fragen sind nicht hypothetisch, vielmehr Alltag für Kulturschaffende. So hat die Alice-Salomon-Hochschule in Berlin entschieden, ein Gedicht von Eugen Gomringer vom Schulgebäude zu entfernen. Ist dieser Text sexistisch und daher untragbar?

avenidas / avenidas y flores

flores / flores y mujeres

avenidas / ave­ni­das y mujeres

avenidas y flores y mujeres y / un admirador

Die Eingrenzung des Denkens

Wissenschaft lebt davon, dass man sich unbeeinflusst Fragen stellt und die Ergebnisse akzeptiert, unabhängig davon, ob es den Meinungsvorgaben einer Ideo­logie entspricht. Forscher müssen gegen den Strom schwimmen können – eine Kultur, die zu Fragen immer schon die rechte Antwort bereithält, noch erlaubte Forschungsfelder bestimmen will, behindert Wissen, Fortschritt und Erneuerung. Im Mittelalter konnte man nicht über die Dogmen der Kirche reden, im Kommunismus waren Marx und Engels tabu – und nun führt uns die Dialektik der Aufklärung in eine neue Bevormundung.

Wie soll sich Wissenschaft in diesem Klima weiterentwickeln? In der Schweiz steht die genetische Forschung im Zwielicht und die Atomtechnik ist erst recht ins ­Abseits geraten. Gender Issues müssen die erwarteten Antworten liefern, die Soziologie soll gewisse Themen unberührt lassen. Dann darf man unbehindert die historischen Untaten des Christentums kritisieren, beim Islam aber ist grundsätzlich Verständnis angesagt; jede Kritik setzt sich hier dem Vorwurf der Islamophobie aus. Solche Haltungen behindern wie einst im Mittelalter freies Forschen, ja beschränken erneut das erst kürzlich erwachte unbefangene Denken.

Hier irrte Kant

Kant glaubte an die Selbstbefreiung des Menschen: Feigheit und Faulheit waren ihm die Ursachen der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Dass der Mensch sich selber aufklären könne, schien ihm ausgemacht.

Heute sehen wir die Sache anders: Menschen neigen zu sozialer Harmonie – was viele denken, überzeugt die meisten. Daniel Kahnemann öffnete uns die Augen: Wenn die Mehrheit anhaltend behauptet, zwei gleich lange Bleistifte seien nicht gleich lang, glauben es nach einer Weile die meisten [14]. Niemand will sich zum Aussenseiter machen, wenn Worte und Themen tabuisiert werden, lässt man es lieber bleiben. Dann wird unser Denken von Anchoring-Effekten, Priming, Framing, Verfügbarkeiten und Kausalitätsbedürfnissen beeinflusst. Wir haben Mühe mit Wahrscheinlich­keiten und Zufällen. Kurzum: Es ist anstregend, frei zu denken, und es wird zunehmend belastender.

The Bottom Line

Unbehindertes Denken, unbeschränktes Fragen sind für mündige Menschen, für den wissenschaflichen Fortschritt und eine offene Gesellschaft entscheidend. Wir brauchen eine grundsätzliche Offenheit und kein vorbestimmtes Wahrheitsspektrum. Die moralisierende Behinderung dieser Offenheit durch sprachliche Tabus und rigorose Denkverbote ist ein Rückschritt hinter die Aufklärung. Gewiss, Minoritäten gebühren die gleichen Rechte, die der Mehrheit zustehen, jeder Mensch verdient Respekt unabhängig von Alter, ­Geschlecht, Herkunft, Begabung und Rasse. Respekt ­gebührt aber auch anderen Meinungen und wissenschaftlichen Fakten.

Der neue moralische Puritanismus führt uns in die Irre, weil er auf Tabus und Verbote und nicht auf Aufklärung und freies ­Denken setzt.

Disclosure statement

No financial support and no other potential conflict of interest ­relevant to this article was reported.

Credits

Header image: Photo 100693977 © Aleksandra Beliaeva - Dreamstime.com

Correspondence

Korrespondenz:
Thomas F. Lüscher, F.R.C.P
Director of Research, ­Education & Development
Royal Brompton and ­Harefield hospitals and ­Imperial College
Sidney Street
UK-London SW6
cardio[at]tomluescher.ch

Literatur

 1 Kant I. Was ist Aufklärung? Hamburg: Felix Mener Verlag; 1999. S. 20.

 2 Lüscher TF. Luthers Herz. Cardiovasc Med. 2017;20:225–8.

 3 Descartes R. Meditationen. ­Göttingen: Vandenhoeck und ­Ruprecht; 2004.

 4 Darwin C. Die Abstammung des Menschen. Stuttgart: Alfred ­Kröner Verlag; 2002.

 5 Popper K. Conjectures and refutations.The growth of scientific knowledge. London: Routledge and Kegan Paul; 1974.

 6 Ullrich U, Diefenbach S. Es war doch gut gemeint. Wie ­Political ­Correctness unsere freiheitliche Gesellschaft ­zerstört. München: Riva Verlag; 2017. S. 11–16.

 7 Horkheimer M, Adorno TW. Dialektik der Aufklärung. Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag; 2008.

 8 Orwell G. Nineteen eighty four. Harmondsworth: Pinguin books; 1983.

 9 Noelle-Neumann E. Öffentliche Meinung – Die Entdeckung der Schweigespirale. Frankfurt: Ullstein; 2004.

10 Sarrazin T. Deutschland schaft sich selber ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen. München: DVA; 2010.

11 Plomon R, Deary IJ. Genetics and intelligence differences: Five ­special findings. Molecular Psychiatry. 2015;30:98–108.

12 Popper KR. Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde. Tübingen: UTB für Wissenschaft, Francke Verlag; 1980.

13 Pörksen B. Die grosse Gereiztheit. Wege aus der kollektiven ­Erregung. München: Carl Hanser Verlag; 2018. S. 159–61.

14 Kahnemann D. Schnelles und langsames Denken. München; ­Siedler; 2012.

Verpassen Sie keinen Artikel!

close